Margot Käßmann und die roten Ampeln

London Taxi, copyright nixzen

Frau Käßmann ist von all ihren Ämtern zurückgetreten. Sie hatte mit Alkohol im Blut eine rote Ampel überfahren. In ihrer Position als Landesbischhöfin und EKD-Ratsvorsitzende die wohl nötige und unausweichliche Konsequenz.

Für die nicht öffentliche Person Käßmann könnte der Rücktritt aber auch ein Eintritt sein. Rote Ampeln sind dafür da, uns an Kreuzungen zu stoppen. Rote Ampeln bremsen uns ebenso in unseren Beziehungen, in unserem Beruf , in unserem Alltag.

Gut, wenn wir sie wahrnehmen. Leider ist es manchmal nötig b.z.w. unausweichlich, dass wir sie überfahren. Unser Glück ist, wenn dabei Niemand zu Schaden kommt. Wir werden so gezwungenermaßen inne halten, ob  an der ersten Kreuzung oder der Nächsten.

Margot Käßmann hat jetzt die Chance zu schauen, welcher neue Weg für sie der Richtige ist. Dafür wünsche ich ihr und all den Anderen „ Ampelfahreren/Innen“ viel Kraft und eine Menge Spaß auf den neuen Wegen.

Ein Gedanke zu “Margot Käßmann und die roten Ampeln

  1. Liebe Frau Käßmann, mit Ihnen habe ich mich gefreut, als Sie die Leitung übernahmen, und mit Ihnen trauere ich jetzt. Trotzdem muss ich gestehen, dass ein goldenes Kreuz auf der Brust kirchlicher Würdenträger mir Probleme macht. Vielleicht sind Sie den Armen jetzt wieder näher.
    Mit guten Wünschen Amoena Hirschfelder.

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