NRW Wahlkampf in Bielefeld

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und die Wahlplakate auf meinem Arbeitsweg geknipst.

Sommer und die grüne Schulbank, ein Modell mit Zukunft?

Die Agenturen der Parteien haben sich wieder einmal Mühe gegeben, keine politische Aussage für die kommende NRW- Landespolitik auf das plakative Papier zu bringen.

Matthi Bolte von den Grünen steht für ein kreatives NRW, was immer er darunter verstehen mag.

Hannelore Kraft von der SPD ist/findet/fordert “Aufrichtigkeit“ für ihr NRW. Was die Partei Büso möchte, konnte ich auch nach mehrmaligen Vorbeifahren nicht entschlüsseln.

Die FDP fordert “Aufstieg durch Leistung“, hierzu macht Blogger maloche.de ein paar interessante Anmerkungen. Die FDP sollte uns besser sagen, welche Leistung sie genau meint.

Jürgen Rüttgers garantiert uns Kompetenz, nur die Garantielaufzeit hat er vergessen anzugeben.

Die Linke hat schlicht und einfach den Wahlkampfkalender verdaddelt und denkt es läuft gerade ein

no comment
kreatives Aufsteigerland NRW

Bundestagswahlkampf. Neben “ raus aus Afghanistan“ fordert, sie Hartz 4 abzuwählen.

Da ist einem doch die FDP lieber, die aus NRW ein Aufsteigerland macht und das in Bielefeld.-).

Letztendlich steht mein Fazit über den bisherigen Wahlkampf auf einem SPD Plakat: Fair, so ist mein NRW.

Zumindest was die Plakate angeht, ist dieser Wahlkampf wirklich einschlafend „ fair“.

kleine Kraft gegen garantierte Kompetenz
kleine Kraft neben garantierter Kompetenz
genau geneüber steht die große Kraft ganz fair
genau gegenüber, große Kraft ganz fair

Zu guter Letzt habe ich einmal ein paar der Schlagwörter in poetron eingegeben und auf mein persönliches  NRW Plakat gebastelt.

all together

Mein Favorit bei der NRW- Plakatschlacht ist bisher: A B CDU und raus bist du! In diesem Sinne ein „Nix für ungut“.

5 Gedanken zu “NRW Wahlkampf in Bielefeld

  1. Jau, von Matthie Bolte hätte ich auch mehr erwartet, ist wohl doch kein junger Wilder…

    Aber mit konkreten Forderungen auf diesen Gesichter-Plakaten tun die sich alle echt schwer, da soll es nur um Sympathiepunkte gehen.

    „Ich besorge 10 Millarden EUR mehr für NRW-Universitäten.“
    „Schulklassen nur noch mit höchstens 20 Schülern.“
    „1000 neue Lehrerstellen für Schulen in NRW.“

    Sowas will ich lesen.

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  2. Moin,

    danke für den Hinweis auf meiner Seite und die Frage zum Kreativen NRW! Die Idee basiert auf dem Konzept „Kreative Stadt“ (ist z.B. für Hamburg recht ausführlich durchdekliniert worden: http://www.hamburg-kreativestadt.de), das aus der Stadtforschung kommt und als Zielmarken für zukunftsfähige Stadtentwicklung „Talente, Technologie und Toleranz“ formuliert: Talente optimal fördern durch eine gerechte Schule für alle (konkrete Zielmarke: ausreichend Lehrerstellen für maximal 23 SchülerInnen in Grundschulklassen, bzw. max. 25 in weiterführenden Schulen), neue Technologien anstoßen und fördern (konkrete Zielmarke: 200.000 neue Jobs durch ein Investitionsprogramm in Klimaschutz, Bildung und soziale Infrastruktur) und ein offeneres Klima in der Gesellschaft schaffen u.a. durch bessere Integrationspolitik und gleiche Rechte für alle Lebensformen. Kreatives NRW heißt aber auch, Politik anders zu machen: Ich komme eben aus einer politischen Generation, in der nicht mehr die honorigen Herren mit der lauten Stimme recht haben, sondern für mich heißt, Kreativität zu fördern auch, stärker mit den Menschen in den Dialog zu kommen, neue Wege der Mitbestimmung zu gehen und die direkte Demokratie zu stärken.

    Und weil das nicht wirklich gut alles auf ein Plakat passt, hab ich einfach „für ein kreatives NRW“ geschrieben.

    Ich hoffe, das hat zur Aufklärung beigetragen, sonst gerne nochmal hier oder auf meiner Seite oder auf abgeordnetenwatch oder am Infostand oder so…

    Beste Grüße
    matthi

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  3. Das hört sich doch gut an, gelle Uwe?!
    Weiter so Matthi und lass dich nicht von den „Lobbyisten“ kaschen, dann ist wieder Schluss mit Kreativität und „anderer“ Politik.
    Zumindest mein Sohn findet, du siehst nicht aus wie ein Politiker. Der ist 7 und muss immer lachen, wenn er dein Plakat sieht.

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  4. @matthibolte
    Ich mags konkret und knackig, auch auf nem Wahlwerbeplakat. Da will ich nicht interpretieren oder recherchieren müssen, was damit wohl gemeint ist. Falls ich dich an nem Infostand sehe, komm ich aber auf jeden Fall vorbei.

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