Airport

Lost in translation.-)

Die letzten Wochen haben bei mir wohl ihre Spuren hinterlassen. Da fahre ich in aller Frühe Richtung Düsseldorf. Der Zug bis auf den letzten Zentimeter voll mit Loveparade Ravern. Komme am Airport an, stelle mich relaxed in die Schlange und wundere mich allerdings über das erstaunte Gesicht der Countermitarbeiterin.

Der entscheidende Satz aus ihrem Munde lautete: „ Oh, sie sind aber früh dran. Ihr Flug geht erst Morgen“. Nachdem dieser Eimer Wasser über mich ausgeschüttet war, suchte ich meine persönliche, ganz private, versteckte Kamera. Da war keine!

Yep, ich bin wohl überarbeitet, zu belastet oder habe frühe Alterserscheinungen. Ich tippe mal auf “ zu belastet“.

Aber nix passiert durch Zufall und ich werde mir Mühe geben, diesen etwas unfreiwilligen Tag in Düsseldorf zu genießen, falls jemand noch einen Tip hat, immer her damit. Der Taxifahrer, der mich zum Hotel fuhr wusste nur von der Modemesse zu berichten. Und Morgen geht es dann bestimmt mit dem Flieger weiter.

Über sich selbst schmunzelnd grüßt der Schreiber dieses Blogs.

Auf meinem Bleistift steht ein Spruch von Karl Valentin:

„ Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es jetzt schon ist“


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9 Gedanken zu “Airport

  1. Mach dir nen schönen wilden Tag. Ich will Bilder von dir auf der Loveparade sehen!!! 🙂

    Ist aber auch eine wirklich sehr schöne weitere Episode für die Sammlung – „Wenn Touristiker eine Reise tun…“

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  2. Wie formulierst du es? „… Schenkel klopf“ 🙂 eine sehr schöne Geschichte. Ich hoffe, du konntest den Tag in der verbotenen Stadt genießen. Der Rhein ist auch in Düsseldorf schön. LG mayarosa

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  3. Ja, schon eine sehr kuriose Geschichte und eigentlich erzählt man solche Sachen wohl nicht immer. Aber da musste ich echt selber lachen.
    Der Sonnenuntergang am Rheinufer war phantastisch.
    Danach ein schönes Lokal, lecker Essen.
    Also ein schöner “ Zufall“.

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  4. Ich tippe dann immer ‚ebend‘, was viele ärgert, aber jetzt habe ich gelernt, das ist kurz für ‚eben drum‘. Danke, endlich mal wieder was begriffen! 😉

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  5. Ach ja, dein Mut, dies zu berichten ist groß. Aber eben auch wichtig. Über sich selbst zu lachen hilft, sonst frist du den Ärger nur in dich hinein, was ja nicht gesund sein soll.

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