Die Sarrazin – Debatte

copyright NixZen

Ich verfolge die Debatte um die Sarrazin Äußerungen mit wachem Interesse. Ich habe das Zeit Interview gelesen und frage mich, warum der Mann soviel Raum bekommt.
Viele denken in seine Richtung, andere nicht. Sicherlich hat er einen Job bei der Bundesbank, aber es rechtfertigt nicht seine öffentliche Präsenz.
Verschwörungstheoretisch könnte man behaupten, die aktuelle Regierungskoalition stünde hinter Sarrazins Äußerungen. Seine Medienpräsenz lenkt doch im erheblichen Maße von den aktuellen Sparplänen und sonstigen „ Reformen“ der Regierungskoalition ab.
Sarrazin hält durch die Debatte um seine Person Angela Merkel und Co den Rücken frei.
Daher kann ich gut verstehen, wenn die SPD über ein Parteiausschlussverfahren nachdenkt, die Betonung liegt auf nachdenkt.
Die Medienlandschaft ist mittlerweile ein „Wanderzirkus“ von gemachten Nachrichten, ob wirklich eine Information dahinter steckt ist schwer zu durchschauen. Oft ist die tatsächliche Wahrheit hinter der populistisch aufbereiteten versteckt.

Die Debatte werden wir überleben und die Nächste wird kommen, oder der Boris lässt sich halt wieder scheiden.

Dieser Artikel vernichtet sich nach Ende der Debatte von selbst!

4 Gedanken zu “Die Sarrazin – Debatte

  1. In Sachen Sarrazin ist jetzt der Bundespräsident am Drücker. So wie ich gestern hörte, könnte er ihn rechtlich gar nicht entlassen. Das sagen wohl so ziemlich alle Fachleute. Allerdings ist derWulff ja ein Bundespräsident von Merkels Gnaden, d.h. er wird ihn schon entlassen. Der Weber von der unabhängigen Bundesbank ist ja in Sachen Sarrazin auch dann erst gesprungen, als die Merkel rief. Gut, dass die Bundesbank nicht mehr für unser Geld zuständig ist.

    Liken

  2. Super Foto, finde ich auch.
    Du hast natürlich recht, dass die tägliche Berichterstattung viel von einer Show hat, die uns vorgeführt wird (mit freundlichen Grüßen von Herrn Luhmann ;-))
    Und du hast auch recht, dass man Herrn S. nicht so viel Medienplatz einräumen sollte.
    Andererseits ist die Art, wie sich Herr S. über türkisch- und/oder arabischstämmige Migranten sowie über Menschen islamischen Glaubens äußert respektlos. Darüber rege ich mich z.B. auf.
    Der Effekt ist Spaltung. Wenn ich zu jemandem sage „Du bist doof“, dann wird er wohl kaum antworten „Ja, du hast recht. Ich gehe lernen.“ Sondern eher „Du kannst mich …“
    Das Auftreten von Herrn S. ist dazu geeignet, die Vorurteile auf beiden Seiten zu bestätigen (Die wollen sich nicht integrieren, die einen. Die werden uns sowieso niemals akzeptieren, die anderen.) und die Gräben zu vertiefen. Aber das ist ja vielleicht das eigentliche Ziel von Herrn S.

    Liken

  3. Letzteres würde ich vermuten. Nach dem Wegfall des „Eisernen Vorhangs“ wurde ein neues Feindbild benötigt, der Islam hat die Rolle bekommen.
    Die Geschichte zeigt, wie oft Gruppen, Religiponen usw. als Feinbilder herhalten mussten.
    Viel spannender als das Gerede von Herrn Sarrazin sind die Reaktionen, angeblich sind 2 Drittel seiner Meinung, welche subtilen Ängste müssen dahinter stecken.
    Nach all den fetten Jahren haben die Menschen Angst zu verlieren und sie suchen einen schuldigen Kanal, gemeinsame Feindbilder schweißen Gruppen zusammen.
    Sarrazin bedient Feindbilder, aber dass kann er nicht alleine machen. Soviel Raum würde er nicht bekommen.
    Bosbach und ein paar andere steigen ja auch schon in die Debatte mit ein.

    Liken

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s