Mit dem Rollator zur Arbeit

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Die Nachricht ging fast im Terror der Terrorbedrohungsmeldungen unter. Demnächst werden wohl Rollatoren und Defibrillatoren zum Standard auf deutschen Arbeitsplätzen gehören.  Arbeit soll sich lohnen, da darf es natürlich ein bisschen mehr sein.

Die Dachdecker, Erzieherinnen, Fleischer, Gebäudereiniger, Maschinenbauer und viele andere werden es mit Interesse vernommen haben, daß sie bis zu ihrem 67 Lebensjahr arbeiten dürfen.

67 Gründe diese Regierung abzuwählen, würden mir bei der Liste der täglichen Bundesschreckungsmeldungen mittlerweile einfallen. Was die Schröder-Truppe begonnen hat, nimmt in der jetzigen Koalition einen finalen Endspurt.

Sozial war Gestern. Heute ist Angst und Unsozial

Hierzu passt folgendes Statement von heute aus dem online Spiegel:

Die Innenminister bäten die Menschen, ihre Lebensgewohnheiten wie gewohnt weiterzuführen und weiterhin „friedlich“ miteinander umzugehen, betonte de Maizière. Die Behörden von Bund und Ländern seien sich in der Bewertung der Lage einig und hätten alle nötigen offenen und verdeckten Maßnahmen ergriffen.

Selbstverständlich wurde auch wieder die Vorratsdatenspeicherung gefordert.

Mehr Terror unter stern.de:

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10 Gedanken zu “Mit dem Rollator zur Arbeit

  1. Ob die dann wohl in den nächsten Tagen eine Bande 67-jähriger mit Druckerpatronen erwischen?

    Man bekommt fast Lust von Satan-Hansa Streife zu gehen, gelle?

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  2. Warten wäre wohl an dieser Stelle ein nicht so kluger Ansatz. Bin ja ein Freund der Warterei, aber in diesem Fall muss man handeln und der Politik die Zähne des Volkes zeigen :-E

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  3. Ich freu mich schon auf die Zeit, wenn ich dann als Service-Fachkraft mit dem Tablettchen auf dem Rollator durch die Tisch- und Stuhlreihen eines Restaurants kurven darf/muss…

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  4. Hältst du mir einen Platz frei? Nahe des Ausgangs? Dann rolle ich einfacher wieder raus. Und während du mir pürierte Köstlichkeiten bringst, können wir über die Politik ein wenig schaffuttern.

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  5. Dein Beitrag gefällt mir gut und ich denke, man darf die Hände nicht in den Schoß legen, um abzuwarten. Was soll denn besser werden? Wir haben eine Stimme und die sollten wir auch nutzen.

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