Zauberwürfel

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Heute hatten meine kleine Tochter und ihr Brüderchen einen kleinen Zauberwürfel im Adventskalender. Beide waren sehr begeistert. Ich erklärte ihnen kurz die Funktionsweise.

Sie brachten die Farben durcheinander und meine Tochter war nach gefühlten 60 Sekunden verzweifelt. Sie bekam die Farben nicht mehr zusammen . Ihr Brüderchen erklärte ihr, es gebe Menschen, die so etwas in Sekunden schaffen und das dieses ja der Zweck des Würfels wäre ( alter Schlaumeier).

Diese Erklärungen sind alle richtig, nützen allerdings nicht demjenigen, welcher frustriert vor der „Unordnung“ steht und die Ordnung nicht wiederfindet. Aber ein Zauberwürfel ohne „Unordnung“ der Farben ist kein Spiel.

Es ist halt wie im Leben, wir bringen unseren persönlichen Zauberwürfel immer wieder durcheinander, damit wir ihn wieder ordnen können. Mit der Zeit werden wir immer besser darin oder frustrieren. Wir müssen weiter Spaß am Spiel haben, sonst bekommen wir die Lebensordnung nicht wiederhergestellt. Was wir dazu in jedem Fall benötigen ist besagter Spieltrieb, Geduld, Geschick und Zeit.

Wenn wir unseren „Lebenszauberwürfel“ nicht verändern passiert auch nichts.

Für die Fortgeschrittenen mit übersteigerten „Spieltrieben“ gibt es auch einen Zauber Dodekaeder.

Meine Tochter hat ihren Würfel weggelegt. Wie ich sie kenne, wird sie ihn irgendwann raussholen und versuchen zu ordnen.

Bis dahin ein wenig freak power:

Lyrics

17 Gedanken zu “Zauberwürfel

  1. Vielleicht ist dein Töchterchen einfach kein Würfelmensch sondern ein roter-Faden-Mensch. Vielleicht liegt ihr die logische Ordnung eines Zauberwürfels nicht, weil sie ihr Leben besser und leichter anhand des roten Fadens einer Geschichte ordnet?
    LG mayarosa

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  2. Schönder Vergleich mit dem Leben. Es dauert sehr lange bis man ein System dahinter erkennt und ‚bezwingen‘ kann. Die Zauberwörter heißen wohl Geduld und Ehrgeiz.

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  3. Ich hab auch so einen Würfel in meiner Schreibtisch-Schublade liegen, aber ich gehör zu den ziemlich ungeduldigen Menschen, ich werf das Ding ziemlich schnell wieder in die Ecke, wenn ich nichts herbring. ;D
    Aber wie war das eigentlich mit dem „Männerbacken“? Wurde was draus? (:

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  4. Lieber Andre, wenn ich „rustikal“ höre, dann denke ich an alt und bieder und das ist Deine Schreibe nun wirklich nicht :-). Klar und leicht zu verstehen. Das gefällt mir. Lieben Gruss. Melanie
    P.S. Als Nachtrag von gestern …

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