Der Wolf im Lebensmittelregal

Laut der TAZ plant die US Firma Monsanto in Sachsen Anhalt einen weiteren Gentech- Versuch. Diesmal geht es der Zuckerrübe an die Gene. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat Monsanto einen Freilandversuch beantragt. Bis zum 24.Februar können Einsprüche eingelegt werden.

Monsanto geht es um das Monopol auf Grundnahrungsmittel und letztlich um Geld.  Mit genmanipulierten Hybridsamen möchte Monsanto die Marktmacht an sich reißen. Die Kartoffel gehört dann nicht mehr dem Volk, sondern dem US Konzern.

Firmen wie Monsanto sollten keine Chance in Europa und der Welt haben und doch werden immer wieder gentechnisch manipulierte Lebensmittel/Saatgute zugelassen.

Draufzahlen werden womöglich alle.

8 Gedanken zu “Der Wolf im Lebensmittelregal

  1. Meinst du, es geht in erster Linie um Patent-Erwerb und nicht um das vorgebliche „Verbessern“ der Eigenschaften? Vorstellbar ist das, leider. Und das Ganze in einem der schwächeren Bundesländer zu beantragen, spricht auch Bände.

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  2. Ich weiß nicht genau, wie Pestizide in den Pflanzen sie verbessern und auch das ein oder andere nützliche Insekt durch diese stirbt.
    Man könnte über Monsanto& Co ein Buch schreiben. Es reicht aber auch in der bekanntesten Suchmaschine “ Monsanto“ einzugeben und auf News zu gehen.
    Was ist denn schlecht an unseren Lebensmittel, daß wir sie verbessern müssten?

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  3. nein, an denen ist nichts Schlechtest, es geht nur um Passendmachen der Transport- und Lagerfähigkeit für den grosshandel und die Reduzierung von Arbeitsaufwand bei den Erzeugern – als wenn es nicht einen Haufen Leute gäbe, die genau den gerne als Arbeitsplatz betreiben würden, und uns als dem Verbraucher könnten weniger lange Wege und Lagerzeiten Lebensmittel aus näheren Regionen gewährleisten, so daß wir bei Einkaufen selbst zur einheimischen Saison nicht nahezu ausschließlich mit Obst und Gemüse aus weit entfernten Kontinenten zugeschüttet werden. Man sollte nicht einfach alles in den Wagen legen, ohne die Verpackungsetiketten zu lesen (denen auch nicht immer zu trauen ist), aber immerhin könnte man ein bißchen zu Weitgereistes vermeiden. Übrigens ist Deutschland in der Hinsicht besonders global. Andere europäische Länder genieren sich nicht, in den Supermärkten auf nationale Produkte wert zu legen und hinzuweisen, Deutschland scheint sich solcher „Engstirnigkeit“ zu schämen, oder besonders weit angereiste Produkte immernoch für chic zu halten. Und perfekt aussehen soll’s auch. Da sind wir wieder beim Gen-Food. Nahrungsmittel sollen aussehen wie im Werbefernsehen. Garantiert fleckenlos, wurmfrei und selbstverständlich wochenlang haltbar. Jeder einzelne, der darauf Wert legt, hilft der Genfood-Lobby ein Stück weiter.

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  4. Monsatan ist einer dieser Konzerne, die sofort zerschlagen gehörn, jawoll!

    Und sogenannter BIO-Honig aus Südamerika im Demeter-Shop ist auch nicht ökologisch wertvoll, genauso wenig wie Bio-Sprit, der Ackerbauflächen für Nahrungsmittel verschwendet.

    Ab heute gibts bei mir nur noch Bratwurst aus Westfalen 😉

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