Das Sterben der Bienen

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Die UNO warnt vor weltweitem Bienensterben. Insektengifte, genmanipulierte Hybridpflanzen, Klimawandel und Luftverschmutzung setzen den kleinen Wundertierchen hart zu. Im Nahen Osten ist der Bestand um 85 % zurück gegangen, in Europa um ein Drittel ( Quelle, TAZ v. 11.03.2011).

Sie liefern nicht nur leckeren Honig ( Herr Nixen ist ein Liebhaber dieser Speise) sondern sind für das Bestäuben von Pflanzen notwendig, welche wir zum Leben benötigen.

Stirbt die Biene, stirbt auch der Mensch.

Daher möchte ich hier auf die Idee des „ Guerilla gardening“ aufmerksam machen. Mit ein wenig Wildwiese Samen lassen sich der ein oder andere städtische Grünstreifen in eine bunte Wiese verwandeln. Aber auch der gepflegte deutsche Rasen könnte ja zur blühenden, bunten Wiese werden. Man spart sich dann auch das Rasenmäher Benzin und den Lärm. Die Bienchen, Schmetterlinge & Freunde werden es danken.

Herr Nixzen schaut einmal, was man in Bielefeld so machen kann:-)

Deutsche Guerillagärtner

Deutscher Imkerbund, warum nicht selbst Bienen züchten

Artikel im FOCUS ( Fakten ….)

12 Gedanken zu “Das Sterben der Bienen

  1. Die Idee ist witzig, besser wäre es natürlich, wenn die Kommunen auf den Gedanken kämen, statt unfruchtbarer typischer Verkehrsinselbepflanzung, die immer nur eine Saison hält, auf bienen- bzw. schmetterlingsfreundliche mehrjährige Stauden zurückzugreifen. Weimar hatte das zumindest 2009 so gemacht und es war wunderschön, ökologisch und ökonomisch noch dazu. So viel Einsicht kann man leider nicht voraussetzen. Wildblumen müssen es nicht unbedingt sein, schnell keimend, robust und hübsch ist der „Bienenfreund“, Phacelia – kostet auch nur wenig, da es als Gründüngungspflanze und großflächige Bienenweide verwendet wird, das schmerzt den Guerilla-Gärtner dann auch weniger; lustigerweise sehen viele Leute die violetten Blüten als „Gartenblumen“ an und die Wahrscheinlichkeit, daß sie nicht herausgerupft werden, könnte größer sein.

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  2. ’n Link: http://www.klimawandel-global.de/klimawandel/folgen/artensterben/tv-tipp-zdf-abenteuer-wissen-spezial-bienen-in-gefahr-07052008/
    Das mit den Wildblumen finde ich gut. Sie müssen ja nicht „wild“ sein. Es reicht, wenn es Blumen sind, die Bienen und Hummeln natürlicherweise ansteuern, weil sie dort Futter finden (das gilt für viele Zuchtblumen leider nicht).
    Das mit dem Bienensterben ist ja nicht neu. Und neben Pestiziden sind unter anderem auch neue Parasiten/Krankheiten für das Sterben verantwortlich, eingeschleppt über Honig von Übersee. Besonders dann wenn der Honig unbehandelt weil ökologisch angebaut ist. Sozusagen die Globalisierung des Bienenuniversums.
    Also lieber Honig aus der Eifel oder dem Bayerischen Wald als aus dem Himalaya oder Brasilien.

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  3. „Das mit dem Bienensterben ist ja nicht neu. Und neben Pestiziden sind unter anderem auch neue Parasiten/Krankheiten für das Sterben verantwortlich, eingeschleppt über Honig von Übersee. Besonders dann wenn der Honig unbehandelt weil ökologisch angebaut ist. Sozusagen die Globalisierung des Bienenuniversums.“
    Da schick mir mal nen Link, klingt wie eine Monsanto PR-Maschinenmeldung

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  4. Dacht‘ ich mir schon, dass du das nicht akzeptierst.
    Ich hatte vor Jahren Gespräche mit einem sehr gegen das Bienensterben engagierten Imker. Hatte damals mit ihm Hornissen umgesiedelt (auf der roten Liste – stark vom Aussterben bedroht – obwohl eigenlich friedlich – leider halten sich hartnäckig Märchen über das Tier).
    Die Globalisierung macht eben bei Bakterien oder Parasiten nicht Halt. Und da sie nicht behandelt werden, enthalten nach Öko-Standards hergestellte Lebensmittel (die ich selbst überwiegend einkaufe) eben mehr davon. Dafür kaum Pestizide. Das kann dir jeder Ökobauer bestätigen. So ist die Natur. Normal.
    Ein anderes Problem für die Bienen ist die zunehmende Hysterie vor Tieren mit Stacheln. Die meisten Städter können Bienen ja noch nicht mal von Wespen unterscheiden und kreischen bei Anblick so hysterisch rum, dass die Tiere manchmal gar nicht anders können, als stechen (vor lauter Angst).

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  5. Ich kaufe nie Honig – bekomme ihn immer von einem Imker geschenkt. Dieser hatte vor zwei Jahren große Verluste unter seinen Völkern.
    Wenn ich in Berlin so durch die Grünanlagen spaziere, sehe ich fast nur RRK-Gärten: Rasen, Rosen, Koniferen, und mittendrin den Riesenplanschpool.
    Ich hatte im letzten Jahr Schnittlauch auf dem Balkon blühen lassen. Bienen lieben ihn!
    Aber das reicht zum Überleben dieser Insekten leider nicht aus.
    In Berlin werden übrigens viele Baumscheiben bepflanzt, überwiegend in Kreuzberg/Friedrichhain

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  6. Ok, nach dieser Theorie essen die Araber im Nahen Osten echt ne Menge Bio Zeugs aus Übersee, denn dort sieht es mit der Biene am schlechtesten aus.
    Oder halt so:
    http://www.global2000.at/site/de/wissen/lebensmittel/bienensterben/article-bienensterbenmais.htm
    http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/pflanzenschutz/00992.html

    Klicke, um auf 20100810_chemie_pestizide_bienensterben_hintergrundpapier.pdf zuzugreifen


    Zitat: „Das mit dem Bienensterben ist ja nicht neu.“ auch wenn es ein alter HUT ist, ist er so aktuell, wie das Abschalten von Kraftwerken und den Stopp von Gen manipiulierten Lebensmitteln. Ich steh auf alte Hüte.
    Mein „fast „Schwiegervater ist seit über 40 Jahren Imker und ein guter Freund der Familie ebenso. Sie geben der Verschutzung durch Insektengifte die Schuld. Die kleinen Brummer werden daurch sicherlich anfälliger für gewöhnlich Parasiten und Bakterien, ist bei uns Menschen ja ebenso.

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  7. Der Imkerbund sucht händeringend nach Nachwuchs, weshalb in einigen Städten Imkerkurse angeboten werden. Also anmelden und summend in den Frühling starten! 🙂

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  8. Ach Nixzen, das stimmt ja alles mit den Pestiziden und den Koniferen (danke Elvira für den Fachbegriff, mir war er nicht präsent). Es gibt halt noch mehr Gründe. Nicht alle passen in die gelernten/akzeptierten Feindbilder.
    Und die Frage ist doch, was kann ich tun, ich in Köln, in Bielefeld, in Berlin etc.
    Ich kann nicht entscheiden, was in Marrokko oder Algerien gespritzt wird. Ich kann nur vermeiden, Gemüse von dort zu kaufen.
    Ich kann Blumen pflanzen/säeen, die Bienen und anderen Insekten Nahrung bieten.
    Ich kann beim Einkauf auf regionale Lebensmittel in Abwägung/Kombinantion mit ökologischem Anbau achten.
    Ich kann möglichst viel bei kleinen Händlern, zum Beispiel dem regionalen Imker einkaufen.

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  9. Zitat: Nicht alle passen in die gelernten/akzeptierten Feindbilder
    Also Feinde und Feindbilder hab ich keine, ich schreibe von möglichen Ursachen, deren möglichen Folgen und Möglichkeiten dem Einhalt zu gebieten.
    Wenn das zu Seufzern “ Ach Nixzen“ einlädt ist zumindest schon die Aufmerksamkeit erreicht:-)
    Deine Wortwahl ist etwas ungewöhnlich und lässt rätseln, was genau du mir sagen möchtest.

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