Mal so ein Zitat für zwischendurch

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Nur ein Gast bin ich
in dieser Welt vergänglicher Dinge,
durch nichts in ihr gebunden.
Keinem Land gehöre ich an.
keine Grenzen schließen mich ein.
Krishnamurti

Quelle

Desafinado

19 Gedanken zu “Mal so ein Zitat für zwischendurch

  1. Klingt irgendwie traurig das Zitat. Verloren. Einsam. Letztlich sind wir Menschen doch soziale Wesen und binden uns dauernd an allerhand, um uns zuhause, dazugehörig, wohl zu fühlen.

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  2. Kommt auf die eigenen Bilder an, die entstehen.In Grenzenlosigkeit steckt viel Soziales, mehr als man sich vorstellen kann.-)

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  3. Was wäre, wenn alle Grenzen fielen – ich meine wirklich ALLE! Nicht nur die Staats- und Interessensgrenzen. Wäre das Anarchie pur? Wäre es das, was Ludwig Börne anstrebt? Anarchie in ihrer reinsten Form? Hielten wir das aus?

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  4. probieren geht über studieren:-)
    Das Zitat ist aber weniger gesellschaftspolitisch gemeint.
    Wir werden allerdings immer wieder neue Formen des gesellschaftlichen miteinanders erfinden, vielleicht auch ein Modell der grenzenlosen Freiheit, diese benötigt allerdings auch den Verstand des Einzelnen ein solches Modell leben zu können.

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  5. Ich meine: Die eigene Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit des anderen begrenzt. Insofern werden wir immer Kompromisse eingehen müssen, die die eigene Freiheit begrenzen, damit wir nicht anderen deren Freiheit nehmen. Anders ausgedrückt: Auch Freiheit unterliegt der Dualität. Ich weiß jetzt nicht den idealen Gegenbegriff. Wenn man Freiheit im Sinne individueller Freiheit versteht, wäre der Gegensatz vielleicht Bindung/Anpassung ans Kollektiv. Für ein gutes Miteinander sind beide Anteile wichtig. Jedes im richtigen Maß. In übertriebener Form würden sie zur beziehungslosen Egozentrik oder zu Zwang/Unterdrückung/Selbstaufgabe. Das Modell dazu ist hier: http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=72

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  6. Schmunzel, ich bin mir sicher Krishnamurti bezog sein Zitat auf die geistige Freiheit. Modelle taugen immer nur so lange bis es ein neues Modell gibt und das ist wohl die tatsächliche Freiheit, sich immer weiter zu entwickeln. Die Freiheit, wie alles andere auch unterliegt so lange der Dualität, so lange wir es glauben.

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  7. Hmmm…interessante Entwicklung der Diskussion. Das Zitat beschreibt ziemlich gut meine Einstellung zum Leben. Ob mir das Freiheiten gewährt? Nein- ja, egal. Darum geht es doch gar nicht. Also ich interpretiere das philosphisch. was ist meine Rolle auf dieser Welt? 42!

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  8. Ja, was sonst? Die Freiheit fängt im Geist an. Wenn ich mich befreien kann, wenn keine Grenzen mehr mich umschließen und mich als Gast in dieser vergänglichen Welt verstehe und wenn ich keine Rolle mehr spiele, dann bin ich frei.

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  9. Ich habe ein paar Tage nachgedacht und bin mir nicht ganz sicher, aber ja, es macht mich frei, aber es gewährt mir keine Freiheiten.
    Freiheiten ändern sich doch eh, je nach Gesellschaft. Also: hier nehme ich mir die Freiheit Kiffen als legal zu betrachten. Woanders habe ich die Freiheit zu kifffen.
    Dann ist da noch die Frage wie weit Freiheit gehen darf.Oft liest man: die der anderen darf nicht beschränkt werden. Sorry, aber das ist Schwachsinn, dann dürfte niemand Nix. Irgendwer fühlt sich doch immer eingeschränkt. Toleranz und Akzeptanz sind genauso gefragt. Aber „Freiheit“, so hübsch allgemein gefasst, ist doch oft nur ein langweiliges Totschlagargument.

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  10. @Frau Scholli dieser Blog ist weniger Muenster sondern mehr Berlin hier gibt es einen Spaetkauf so kann man auch nach Jahren noch kommentieren 🙂

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