Apple, das waren mal die Guten

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Es gab den Goliath in Form von Microsoft und den netten, Turnschuh tragenden Apple-David. Tolles Design, tolle Ideen und klare Linie. Apple war innovativ, ein wenig frech und in der Rolle des Underdogs immer ein wenig besser als die Goliath Firma. So, wie der junge Westerwelle ( Westerwelle who?, der Aussenminister, sie erinnern sich?).

Jetzt aber könnte der Konzern wohl am eigenen Erfolg scheitern. Apple unterschätzt womöglich die Szene, die sie jahrelang so gut im Marketing Griff hatte. Was kann die Firma aber jetzt machen? Sie ist selbst zum Goliath mutiert. Soll sich der Apfel selbst mit der Steinschleuder beschießen? Apple macht erst einmal auf Kanzlerin und schweigt. Damit kam schon der Helmut damals weiter, ob diese Nummer immer noch funktioniert wird sich raustellen. Die Menschen haben sich verändert, Apple auch. So haben, laut Tagesschau.de zwei US Bürger Klage gegen Apple eingereicht. Es geht um die Speicherung von persönlichen Daten. Die Politik scheint etwas hilflos und möchten mit der Firma sprechen. Apple bleibt stumm.

Wie hilflos die Verbraucher, sprich Nutzer der Apple Geräte sind, wird sich zeigen. Äpfel mit Würmen werden jedenfalls selten gekauft und kommen meistens in die Biotonne.

8 Gedanken zu “Apple, das waren mal die Guten

  1. Hmm, die bauen unter unmenschlichen Bedingungen hergestellten Sondermüll mit geplanten Obsoleszenz, welcher seine Besitzer schlimmer ausschnüffelt als die Stasi.

    Das ist kein Fall für die Biotonne sondern für Menschenrechtsgruppen und für Gerichte.

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  2. Nachtrag:
    Tolle Bilder von der Demo! Ich war leider nicht dabei, wenn ich sie so angucke, bin ich noch trauriger deswegen. Was sind das für grüne Stofffahnen? (ja, das ist richtig geschrieben!) Geht doch mal alle, die ihr das hier lest, auf die Seite von *ausgestrahlt.* und unterschreibt da, schaden kann das ja nicht, oder? (ich entnehme den Photos auf diesem Blog, dass ich hier so was schreiben darf?)
    Und ja, das mit diesen raffgierigen Datensammlern geht gar nicht! Naja, leider doch… zu dem Thema gibt es bei *ats20.* recht weit unten einen Artikel mit der Überschrift Datenkrake.

    Ich kann leider keine links setzen, die Adressen in *…* müsst ihr leider so eingeben. Entschuldigung.
    Ich arbeite mich grade durch das letzte Vierteljahr dieses Blogs und er gefählt mir immer besser!

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  3. Die grünen Fahnen mit der Sonne sind die „Aktivisten/Innen aus dem Wendland.
    Link setzen: Link makieren, STRG Tast und „C“ Taste, platz aussuchen wo link rein soll und STRG und „V“ drücken

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  4. Es ist immer wieder interessant, wie bei kritischen Nachrichten auf das doch so hippe, moderne (und was weiß ich nicht noch alles) Apple eingedroschen wird. Das aber Sony Daten von 75 Millionen Nutzern mal eben verliert, das die Unesco Hunderttausende Bewerber im Netz bloßstellt oder das TomTom Nutzungsdaten von GPS-Geräten an die niederländische Polizei weitergegeben (oder sogar verkauft) hat, das wird einmal kurz erwähnt und verschwindet relativ schnell wieder von der Bildfläche. Ist halt nicht Apple und wird daher bei den Nachrichtenportalen im Netz wahrscheinlich für keinen ernstzunehmenden Trafficzuwachs sorgen.

    Bei manchen Äußerungen könnte man auch meinen, dass Apple das einzige Unternehmen ist, das Produkte mit geplanter Obsoleszenz baut. Ja klar. Wahrscheinlich die (zugegeben sehr interessante) Doku auf ARTE gesehen und das einzige Produkt was in Erinnerung blieb war der iPod mit dem Apfel.

    Nächster Punkt: Produktion unter unmenschlichen Bedingungen. Wenn es da nach ginge, dürfte man gar kein Produkt aus Fernost mehr kaufen. Oder bekommt man mittlerweile eine hundertprozentig sichere Garantie für faire und menschenwürdige Produktionsbedingungen? Beispiel: Mitarbeiter von Foxconn bringen sich wegen der unmenschlichen Bedingungen um – und wer lässt da produzieren? Na klar: Apple! Aber wer lässt noch bei einem der weltweit größten Hersteller von Elektronik- und Computerteilen produzieren: Dell, Nintendo, Microsoft, Sony und viele mehr. Aber die wahrscheinlich unter menschenwürdigen Bedingungen …

    Das Apple seine Nutzer schlimmer ausschnüffelt als die Stasi – das muss man nicht kommentieren …

    Das auch ein „normales“ Handy viel über die Nutzungsgewohnheiten und Aufenthaltsorte preisgibt wird natürlich in der (häufig mit Halbwissen geführten) Berichterstattung nicht erwähnt. Ein gutes Beispiel stand vor kurzem noch in der ZEIT

    Just my two cents …

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