Grubes rote Linie, kaputte ICE`s und ein bröckelnder Bielefelder Hauptbahnhof

Für Bahnchef Grube ist es ein letzter Kompromissvorschlag, das Projekt „Stuttgart 21“ bis zum 15 Juli anzuhalten. Dieser Baustoptermin sei für ihn die „rote Linie“. Diese rote Linie dürfte für so manchen Bahnreisenden in anderer Sicht schon lange überschritten sein. Während Grube weiter für ein „phantastisches“ Prestigeobjekt Stuttgart kämpft, rumpelt die Bahn mit defekten ICE´s weiter durchs Land.

Wieder fielen bei zwei ICE Zügen die Klimaanlagen aus, einer wurde in Bielefeld geräumt. Die überhitzen Fahrgäste wurden womöglich noch berieselt, denn im vor 4 Jahren renovierten Bielefelder Bahnhof rieselt der Farbputz von der Tunneldecke. Wahrscheinlich wird Herr Grube täglich  mit dem Dienstwagen ins Berliner Bahn–Headquarter fahren, mit der kaputt gesparten Berliner S-Bahn dürfte es an machen Tagen schwierig werden. Der Wahnsinn in Stuttgart wird wohl weitergehen, der auf den Schienen wohl auch.

Thank you for travelling!

Bei der Bahn bröselt nicht nur der Putz, Hauptbahnhof Bielefeld

6 Gedanken zu “Grubes rote Linie, kaputte ICE`s und ein bröckelnder Bielefelder Hauptbahnhof

  1. Never ending story! S-Bahnfahren in Berlin ist zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang geworden. Neulich fahre ich abends, wirklich todmüde – musste sooooooo gegen das Einschlafen kämpfen, gen Heimatbezirk. Die ganze Zeit zeigt die Anzeige den Endbahnhof und die nächsten drei Stationen an. Plötzlich die Durchsage, dass die Bahn aus unklsren Gründen an der nächsten Haltestelle enden wird. Mann, war ich plötzlich wach! Also ausgestiegen und gesehen, dass die nächste Bahn nach Grünau in 22 Minuten kommen würde. Glaube mir, wu wei war plötzlich gaaaaanz weit weg. Muss wohl noch üben;-)
    Habe dann meinen Mann angerufen, der hat mich abgeholt.
    Grube müsste mal eine Woche mit der Bahn durch die Republik reisen, im Schlepptau alle für den Nah- und Fernverkehr Verantwortlichen! Und die seit Jahren leidenden Bahnkunden würden dafür sorgen, dass die nicht zwischendurch abhauen können.

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  2. Nicht wu, sondern oh Wei. Muss im Juni dienstlich nach Fulda, hatte überlegt, diesmal vielleicht die Bahn zu nehmen … aber ich möchte nicht auf halbem Weg schweißnass geräumt werden. Da verlasse ich mich wohl doch lieber auf mein Auto.
    Elviras Vorschlag unterstütze ich voll und ganz. Teilnehmende Beobachtung. Selbsterfahrung. Dann sieht die Welt auch für die Herren Grube und Co. plötzlich ganz anders aus. Und die Prioritäten werden neu sortiert.

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  3. Ich muss gegen das Jammern anschreiben: Bin am Wochenende wieder zweimal wunderbar pünktlich Bahn gefahren. (Einmal haben sie sogar 10 Minuten Verspätung wieder aufgeholt.) Dazu war die Klimaanlage auf der Rückfahrt eher zu kalt eingestellt… darüber könnte ich nörgeln.
    Bin ja viel unterwegs, aber innerhalb Deutschlands geht es mit der Bahn am schnellsten und bequemsten. Man kann dabei noch arbeiten gut oder mit dem Verfasser dieses Blogs Rotwein trinken.

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  4. Upps- Nachtrag:
    habe ja jetzt erst gelesen, dass andere ICE Mitfahrer heute nicht so viel Glück hatten wie ich. Sie mussten in Bielefeld tatsächlich wg kaputter Klimanlagen aus dem Zug. Ich dachte NIXZEN bezog sich auf den Vorfall Sommer 2010.
    Damals fur die Bahn noch bis die ersten kollabierten. Heute wird der Zug schon profilaktisch gestoppt.

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