Truebe Aussichten mit kleinen Lichtblicken

Notabschaltung in Brockdorf, Offenbahrungen in der Weltwirtschaft, Tote im Nahen Osten.
Die Welt gibt sich gerade viel Muehe sich zu veraendern.
Auf der Insel Foehr, auf der diese Zeilen muehsam in ein Smartphone getippt werden ist die Welt fast noch in Ordnung. Segelschuhe und Wolfskin Klamotten kleiden Mann, Frau und die Kleinen. Der Latte und Kakao koennen noch locker bezahlt werden. Doch der Ton oder besser die Stimmung auf der Insel wird ruppiger. Der Sommer laesst Foehr links/rechts liegen. Die Besucher denken nicht nur an das naechste Krabbenbroetchen , oder Apfelkuchenstueckchen sondern auch schon einmal an ihr Aktiendepot.
Einen kleinen Lichtblick traf ich heute am Leuchtturm, dort vekauften Sara und Monique selbst gesammelte Muscheln fuer hungernde Kinder in Somalia. Waehrend die Erwachsenen noch auf BIG Buisiness machen, haben zumindest ein paar Kinder Ideen.
Aber ich denke nicht das Kinder die besseren Menschen sind, nur koennen/duerfen sie noch ihre Ideen mit spielerischen Mut umsetzen. Dieser fehlt uns Erwachsenen leider viel zu oft und leider erziehen wir diesen unseren Kindern immer mehr ab.
Aber Niemand sollte auf die Idee kommen, den Kopf in den Strand zu stecken, irgendwann ist das Wetter wieder schoen und die Erwachsenen sozial und klug. Dafuer benoetigt es aber noch ein paar Stuerme, Gewitter und truebe Tage.

5 Gedanken zu “Truebe Aussichten mit kleinen Lichtblicken

  1. Schöner Artikel! Wahrscheinlich hast Du Recht, wenn Du schreibst, dass noch einige Stürme nötig sind, bevor wir Erwachsen sozial und klug werden … wir hoffen aber, dass es auf Eurer Insel ruhig und sonnig bleibt, zumindest solange Ihr dort seid! 🙂

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  2. Ach Herr Nix, da streust Du aber Meersalz auf die Wunden … oder den Latte bzw. Kakao. Wieviel Sturm braucht’s denn noch?

    Übrigens, auch wenn’s für Dich mühsam und smartphone war … der Text war gut und flüssig zu lesen. 😉 Ich wünsch noch eine schöne Zeit im Norden. Grüß das Meer!

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  3. Immer wiederhol‘ ich mich, aber trotzdem: wir sind alle Teil des Systems.
    Solange wir uns nicht ändern, ändert sich gar nix.
    (Dieser Text wurde auf einem Dummphone getippt… ;-))

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  4. Schöne Geschichte, auch wenn ich dir in deiner Schlussfolgerung widersprechen muss. Solange den bösen Jungs an der Wallstreet und anderswo nicht das Handwerk gelegt wird, treiben die Finanzstürme immer heftigere Wogen über die Welt. Eine Zeitlang als die Helden gefeiert, verjubeln und verzocken die Geckos dieser Welt unsere Kultur und unser Vermächtnis, indem sie mit windigen Papieren auf den Bankrott von Staaten setzen. Wie geht das? Ich verstehe es nicht, für einen normalen Menschenverstand von der Logik, von Technik und von der Moral völlig unzugänglich ist mir das. Diese Verbrecher werden in den Medien vergöttert und als Vorbilder hochstilisiert, soweit, dass ganze Generationen von Sparkassenlehrlingen sie als ihr Idol vergöttern. Ich könnte kotzen und will nicht hoffen, dass wir irgendwann wieder mit Muscheln bezahlen müssen und von Kinderarbeit leben.

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