Lässigkeit und so eine Art Sonntagszitat

über Stuttgart 21 ( sie erinnern sich, der Bahnhof)

Walter Sittler im Sonntaz Interview vom 13.04.2012

„Wir brauchen, das sagt sich so leicht, Respekt für den Andersdenkenden. Das ist in jedem Lebensbereich verloren gegangen. Schon wenn einer falsch um die Ecke geht, kriegt er hasserfüllte Blicke. Wir haben einfach keine Lässigkeit.“

„Diese Lässigkeit brauchen wir aber, um in Ruhe reden zu können und zu einem Ergebnis zu kommen. Das ist dann vielleicht nicht das Allerbeste, aber auch niemals das Schlechteste. Hier in Stuttgart haben wir jetzt die allerschlechteste Lösung. Wir müssen dahin kommen, dass die Verantwortlichen nicht glauben, dass wir doof sind – und wir nicht glauben, dass wir uns in jedem Fall durchsetzen können, nur weil wir die richtigen Argumente haben.“

Deep Throat: „Folge der Spur des Geldes.“ Aus dem Leben: „Bei Geld hört der Spaß (Lässigkeit) auf.“

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13 Gedanken zu “Lässigkeit und so eine Art Sonntagszitat

  1. Das Foto ist sehr schön.
    Was Herr Sittler Lässigkeit nennt, bezeichne ich mit Neugier. Wir sind nicht an wirklichen Lösungen interessiert und auch nicht aneinander, sondern in erster Linie an unserer Macht, wie weit sie geht, und wie wir sie am besten durchsetzen können. Und wenn ich wir schreibe, meine ich natürlich immer in erster Linie mich selbst.

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      1. ich denke, die größte Macht haben wir in uns, wenn wir uns von Machtgelüsten trennen. Wir sind dann alles andere als „machtlos“

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      1. Danke an haushundhirsch für das „rückenstärken“ und zu Dir nixzen; ich habe erst nach dem kommentar und deiner reaktion angefangen, mir gedanken zu machen, was macht eigentlich bedeutet und dabei bemerkt, dass es einen unterschied geben muss, zwischen überheblichkeit, geltungsbedürfnis und rechthaberei und machtansprüchen bzw. gar der ausübung von macht. aber das ist nichts, was ich jetzt auf die schnelle formulieren könnte. gerade weil es ein [für mich] wichtiger gedanke ist, über den ich mir klarheit verschaffen möchte. in diesem sinne; ganz herzlichen dank für diesen denkanstoss.

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  2. Der Link führt ins NIX, da ist am Ende ein „http://“ zu viel.
    Danke Dir für Deine Art Sonntagszitat – viel Wahres gesagt hat der Herr Sittler in dem Interview.

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