Das Schlimmste…

In Erwartung des Schlimmsten schaust du hin und erblickst stattdessen das freudige Gesicht, das du so gern sehen wolltest. Deine Hand öffnet und schließt sich und öffnet und schließt sich. Bliebe sie zur Faust geballt oder geöffnet, wärst du gelähmt. Immer wenn du dich verschließt und öffnest, und sei es nur ein wenig, bist du darin zutiefst präsent. Beides ist in wunderschöner Harmonie und schwingt zusammen wie die Flügel eines Vogels.

Rumi

3 Gedanken zu “Das Schlimmste…

  1. Nur dass der Vogel darüber nicht nachdenken muss, ob er seine Mitte gefunden hat. Das ist schwierig, finde ich, die Balance des sich Öffnens und des Schließens zu finden. Nähe und Distanz ausgewogen zu leben.

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  2. Es geht bei dem Text um dich selbst, die Nähe und Distanz zu deinen Ängsten. Ja einfach ist es nicht, aber auch nicht schwer, es geht ums Zulassen des Öffnen und Schließens
    wie die Flügel eines Vogels.“

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