Traffic

Wäre dieser Blog eine Fernsehshow, ein Supertalent, eine Serie, sie würde bald abgesetzt. Es gibt Wahrheiten, die gebe es zu akzeptieren, die Quote geht in den Keller. Sprich, es schalten immer weniger ein.
Den ersten Post wagte ich am 04.10.2009, er lautete aus dem Nix und handelte von „Atomkraft nein danke“ Aufklebern. Seitdem hat sich der Blog gewandelt, mit ihm ich  ebenfalls, oder halt genau umgekehrt.

Damals war ich gerade umgezogen und wollte etwas Neues ausprobieren. Ich konnte feststellen, je mehr du selber bei anderen Blogs kommentierst , desto mehr bekommst du Traffic. Ich wollte wissen was andere Blogs so schreiben, außerdem gab es Themen, die mich interessierten. Es entstanden regelrechte „like“ und Kommentar Schlachten. Heute würde ich es Traffic-Abenteuer“ nennen.
Jetzt, drei Jahre später habe ich die Ausfahrt genommen, und mich still und leise aus der „Blog-Autobahn“ verabschiedet. Ich fahre Feldwege und bleibe oft stehen. Ich konnte an mir selbst feststellen, dass zu viel Traffic zum Stau führt. Man ließt nicht mehr richtig, nimmt nicht mehr wirklich war. Ich konnte es bei manchen Kommentaren zu meinen Postings feststellen. Fotos wurden trotz Hinweis nur sehr selten groß geöffnet, bei manchen Bildern war es nötig, geliked wurden sie trotzdem. Es mag an den Gründen der Bloggerei liegen, jeder möchte etwas zeigen, mal ist es eine Art Therapie, mal Eitelkeit, Einsamkeit, ein Versuch, eine Kompensation, ein Ping in die Welt, ein Spiegelung, eine Mission, eine Wahrheit, eine Freude … . Ohne Besuch erscheint es sinnfrei.
Seitdem ich auf Seitenstraßen surfe, nicht mehr jeden Artikel kommentiere und die online Zeit begrenze, gehen meine „Einschaltquoten zurück“. Da stellt sich die Sinnfrage und die Antwort ist sofort da. Nixzen ist ja kein Privatsender mit persönlichen Werbepausen, sondern auf seine Art ein öffentlich rechtlicher Blog, so ohne GEZ. So lange ich also selbst noch in diesen Blog reinschaue, ist der Sinn vorhanden. Wer Autobahnen fährt, übersieht viel zu häufig die schönen, spannenden Themen und Dinge. In jedem Fall macht es mir jetzt wieder Spaß.

Advertisements

21 Gedanken zu “Traffic

  1. Mir geht es ähnlich wie dir. Seit ich nicht mehr soviel kommentiere, bekomme ich auch weniger Besuch. Aber vielleicht ist es gut so. Denn im Grunde ist das Bloggen sowieso eine einsame Angelegenheit, eine Art von Selbstbefriedigung. Wenn man es mit Social Networking (ich hasse daen Begriff) verknüpft, gerät man in Zwänge, Verpflichtungen – das ist nicht gut, tut mir jedenfalls nicht gut. So erlaube ich es mir, nicht mehr alles zu lesen, was meine Follower bzw, die, die mir folgen, schreiben. Ich bin vorher sogar aus einem „Forum“ ausgestiegen, weil ich mich zu sehr moralisch verpflichtet fühlte, den Anforderungen meiner Kontakte nachzukommen. Das kann nämlich zum Fulltimejob werden und ist im Grunde etwas für Rentner, Hausfrauen und Arbeitslose, sorry, aber so sehe ich es. Besonders nachdem ich anklagende Nachrichten von ebensolchen Usern bekommen habe, ich würde sie nicht genug oder früh genug beachten, andere aber schon. Was für eine – virtuelle – verrückte Welt. Jedenfalls versuche ich, mir mein schlechtes Gewissen abzugewöhnen und es funktioniert immer besser.

    Gefällt mir

  2. PS: Danke für den Titel „Traffic“ – genau den Hinweis darauf hatte ich nämlich in meinem letzten Beitrag vergessen (wenn auch in anderem Zusammenhang), obwohl ich etwas dazu schreiben wollte – werde es vielleicht nachholen.

    Gefällt mir

  3. Der Vergleich mit der Autobahn ist passend. Es gibt so viel Schönes, Interessantes, Inspirierendes zu sehen … — oft ist es zu viel. Manchmal hatte ich ein Gefühl abends, ähnlich dem zu viel gegessen zu haben. Die Verdauung kommt nicht mit. So ist es mit den Eindrücken; ich möchte sie verarbeiten, in mir wirken lassen, vielleicht kommt am Ende sogar bei mir etwas raus. ;-).
    Es kam dann etwas wie ein blogtechnischer Zusammenbruch; ziemlich merkwürdig (es ging nämlich mit Einschnitten in meinem nahen Umfeld einher und anfangs konnte ich kaum trennen, was mich denn so „quälte“. Jedenfalls war ich dann ja wochenlang unfähig selbst etwas zu „komponieren“ (–> Blogzwangspause). Es blieb mir nichts anderes übrig, als weniger Eindrücke an mich heranzulassen, um wieder zu Kräften zu kommen (tatsächlich fühlte ich mich bei Blogrunden sehr rasch erschöpft und gab ernüchtert auch, gleichzeitig bedauernd, dass ich selbst nicht produktiv sein konnte). Und so wie rotewelt es beschreibt — sich verpflichtet zu fühlen, niemanden enttäuschen zu wollen –, das kenne ich auch und ich habe in dieser Pause viel darüber nachgedacht, um mich davon frei(er) zu machen.

    Mit dem „Liken“ ist es bei mir ein HIn und Her — ich habe noch keine entgültige Einstellung dazu gewonnen. Phasenweise habe ich keine Lust darauf, denn es bekommt etwas Beliebiges, klickt man zu oft in kurzer Zeit (so empfinde ich das jedenfalls und frage mich: sollte ich nicht nur dort „Gefällt mir“ klicken, wo es mir wirklich herausragend gefällt? Also eher ausnahmsweise, um dieser meiner Wertung dann entsprechenden Wert zu verleihen? Doch nein, ich stellte fest, es gibt noch andere Beweggründe auf diesen Button zu klicken. Zu anderen Zeiten wieder finde ich, dass man mit Lob nicht so geizig sein sollte, da klicke ich dann häufiger. Es kommt ja hinzu, dass eh niemand weiß, warum mein „gefällt mir“ fehlt (oder vorhanden ist) — habe ich nicht gelesen, hat es mir nicht gefallen, habe ich kein Interesse oder keine Zeit oder bin ich krank, habe ich den Klick schlichtweg vergessen?

    Ich bin ja noch nicht so lange in mein Blog zurückgekehrt, bin nun aber entschlossen, meine Beiträge mit mir zu feiern. Wenn es so sein muss, notfalls auch ganz mit mir allein. Mich am Wachsen meines bunten Bilderbuches zu erfreuen und manchmal vor die Tür zu gehen und staunend zu betrachten, was die anderen so in ihre Blogbücher kleben. Je nachdem haue ich dann gerne meinen Schiefschnutenstempel rein. Zu Kommentaren fehlen mir häufig die Worte — das ist etwas, das ich am oft bedauere. Naja, soweit ein kleiner Einblick in meine Gedanken beim Lesen Deines Traffic-Beitrags. Ich lese hier übrigens regelmässig mit; über den Reader von WordPress allerdings, und ich weiß nicht, ob das in der Statistik überhaupt mitgezählt wird?

    Ah, außerdem fällt mir ein, ich hatte heute Morgen einen Traum, darin ging es um Bloghütten … – den will ich doch jetzt mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Gefällt mir

    1. Lustig die Geschichte mit dem Traum. Der Gedanke zum Traffic Posting kam mit auf dem Sofa, als ich an nichts gedacht habe und dann dachte ich schreib das jetzt.
      Gerade haben wir hier einen Film ueber Intuition angeschaut und irgendwie passt alles zusammen.

      Gefällt mir

  4. stimmt, es passt alles zusammen und nicht nur irgendwie ;o),
    manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie es hinter den Kulissen von Bloghausen ausschaut. Menschen sitzen auf Stühlen an ihren PC´s oder im Bett mit ihrem iDings oder in der Bahn oder… sie gehen in Kontakt, schauen Bilder, lesen Gedanken, Geschichten, klicken sich durch .. zappen von hier nach da, was bleibt hängen? Was ist wirklich wichtig?

    Netze weben sich … das gefällt mir!

    Und dann ich selbst … erwische ich mich beim schielen auf die Statistik der Klicks schäme ich mich fast. Was sagt das schon? Ich teile gerne und das ist der Ursprung meines Blogs und damit versuche ich mich immer wieder zu verbinden.

    mir gefällt dein Artikel und das dazu gehörige Bild der (Daten-)Autobahn

    Gefällt mir

  5. Hmmm…ein interessanter Beitrag. Ich finds schön, wie er endet.
    Also, diese Sache mit dem Bloggen ist schon merkwürdig. Es ist wirklich ein bisschen wie in „Second Life“, denke ich manchmal. Eine Prallelwelt, in der einem all das, was einen „draußen“ bewegt, wieder begegnet.
    Also, ich finds jedenfalls schön, dass du wieder Spaß dran hast.
    Ach so, und noch ein anderer Aspekt, der mir gerade einfällt: Ich bin ja erst seit kurzem so richtig an die WordPress-Community angeschlossen. Und ich blogge privat ja nach wie vor auch noch auf ner eigenen Domain, wo ich nicht mal die Möglichkeit hätte, einen Like-Button einzubauen, selbst wenn ich wollte. Und ich lese über meinen GoogleReader viiieeele, viele andere Blogs, die nicht bei WP gehostet sind. Und da gibts ganz viele Leute, die schreiben und schreiben sooo wundervolle Dinge und bekommen kaum Kommentare auf ihren Seiten, weil sie halt nicht an dieses Mega-Community-Ding angeschlossen sind. Aber sie schreiben trotzdem weiter. Um des Schreibens Willen. Und manchmal lese ich einen dieser Artikel und dann berührt er mich. Und manchmal wissen die Leute gar nicht, dass er mich berührt hat und dass ich dort gelesen habe, weil ich nicht immer weiß, was ich als Kommentar schreiben soll. Man muss ja auch nicht immer kommentieren. Das fiel mir gerade so dazu ein. Was ich eigentlich nur sagen wollte…Traffic wird überbewertet, denke ich. Es gibt so nen schönen Spruch: „Und wenn es doch nur einen Menschen bewegt hat, dann war es nicht umsonst…“ Ich denke, das ist sehr wahr.
    Und für sich selbst schreiben ist sowieso das Einzige, was Sinn macht. Weil dann die Energie fließen kann. 🙂
    Liebe Grüße und nen netten Sonntag!
    Meike

    Gefällt mir

  6. Deiner Bemerkung des Nicht-richtig-lesens kann ich nur zustimmen. Manchmal werde ich mit falschem Namen angesprochen (ich korrigiere das dann im Kommentar) oder es wird eine Frage gestellt, die im Post eindeutig beantwortet wurde (wie ist der Titel des Buches? – Dabei stand das sogar in der Überschrift). Den Like-Button benutze ich, wenn ich zeigen möchte, dass ich einen Beitrag gelesen habe ohne etwas dazu zu sagen zu haben. Es wäre nett, gäbe es einen Ich-war-hier-Button. Wenn ich etwas zu sagen habe, schreibe ich meine Gedanken auch auf. Bei Musik ist es eben häufig ein ausgeschriebens „like“. Mein Blog wird sich demnächst verändern. Ich werde zu den Wurzel zurückkehren und ausschließlich nur noch über das Nähen schreiben. Da das gerade ruht, ruht auch das Blog. Ich fühle mich wie in einem Kreisverkehr, aus dem ich die Ausfahrt nicht nicht finde. Der Traffic drumherum interessiert mich nicht. Manchmal schaue ich nur auf die erweiterte Statistik, weil es mich interessiert, wo mich wer liest. Ich werde die Zählfunktion in der Fußleiste deaktivieren und beim 100000sten Klick keinen Jubelpost verfassen. Manchmal liebäugel ich damit, Kommentare überhaupt nicht zuzulassen. Na, ja, ich bin gerade blogmäßig in einer Talsohle. Aber Talwanderungen haben auch ihren Reiz. Auf alle Fälle schaue ich hier immer gerne rein, auch wenn ich nicht jedes Musikstück bis zum Ende höre und auch nicht jedes Foto groß klicke (aber fast jedes!). Und wenn ich was zu sagen habe, mache ich das. Nur mir irgendetwas aus den Fingern saugen, um irgendetwas zu sagen, das werde ich weiterhin nicht machen – denn Floskeln möchte ich auch bei mir nicht haben.
    Hab noch einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße von Elvira

    Gefällt mir

  7. An dieser Stelle, schon einmal vielen Dank für die spannenden Kommentare. Ich wollte mit dem Posting nicht anklagen oder bewerten. Ich hoffe es ist auch so verständlich geworden. Ich selbst habe versucht eine Art Reflektion auf dieses digitale Papier zu bringen. Ich habe in den letzten drei Jahren auch viele unüberlegte Kommentare geschrieben und es war ok. Für mich war das Medium Blog neu. Es ist wie, wenn du zum ersten Mal Schokolade ist und sie dir schmeckt, du ißt und ißt und plötzlich ist dir schlecht. Dann genießt man irgenwann die Schokolade und ißt genüßlich ein Stückchen und man hat etwas gelernt. Aber es ist halt bei jedem Menschen unterschiedlich. Deshalb sind eure Ansichten sehr interessant, vielen Dank.

    Gefällt mir

    1. Den Schokoladen-Vergleich finde ich gut ,-)
      Ich schreibe auch immer weniger – insbesondere auf meinem eigenen Blog. Hab bloß noch nicht den kompletten Absprung geschafft. Oder gewollt.
      Sehr interessant, dass es anscheinend vielen so geht, zurzeit. Also, was das weniger bloggen angeht.

      Gefällt mir

  8. Ich habe der Diskussion nichts Neues hinzuzufügen und würde jetzt deswegen »Gefällt mir« anklicken …
    Im Ernst: Bloggen ist eine fabelhafte Sache, um Schreibanlässe zu finden und um, tatsächlich, interessante Menschen kennenzulernen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich bin froh, daß ich nicht davon leben muß.

    Gefällt mir

  9. Natürlich hast du Recht, mit vielem was Du zu diesem Thema schreibst … Ein nimmermüdes Bloggerthema, zu dem kaum noch etwas Neues in die Diskussion einzubringen ist … und jeder muss seinen eigenen Weg finden, und wenn es denn jeder nicht ganz so wichtig nimmt, ist es sicherlich nicht der schlechteste Weg, den er eingeschlagen hat 🙂
    Hier geht es uns ähnlich wie Lakritze … wie gerne hätten wir jetzt einfach nur den Like-Button gedrückt.

    Gefällt mir

    1. Ich bin mir gar nicht sicher ob meine Wahrnehmung passt, ich schaue ja nur in einen kleinen Teil der Blogwelt. Es ist spannend, wir sich Dinge in einem selbst ent“wickeln“.
      Bei euch im Blog sind die Kommentare sehr humoristisch gerworden und die Schreiber/Innen überbieten sich manchmal, sehr sehr lustig zu lesen, ich bin ja auch eine Zeit mit eingestiegen. Es ist kreine Wertung der Kommentare nur eine Wahrnehmung.

      Gefällt mir

      1. Unser Blickwinkel ist sicherlich nicht größer, und er beschränkt sich im Großen und Ganzen auf die Blogger, die wir durch unseren eigenen Blog kennen. Wir ziehen nicht durch die Blogs, um zu akquirieren, wir haben keine Blogroll, wir
        haben keine Abos, wir haben bisher noch nicht mal ein einziges Schlagwort verwendet, mit denen wir unseren Artikeln zu mehr Traffic verhelfen könnten. Wir tun schon sehr viel dafür, dass man uns nicht findet 😉
        Die Kommentatoren, die trotz allem zu uns gefunden haben, nahmen und nehmen wir sehr ernst, aber letztlich betrachten wir die Kommentare als unsere freiwillige Zugabe. Bei allem Respekt vor unseren Kommentatoren, muss ich auch ganz klar sagen, dass mich bisher kein einziger Kommentar in irgendeiner Weise weitergebracht hat. Weder Lob noch Tadel auf dem Blog hat jemals meine Arbeit beeinflusst … und die wenigsten, können diese Arbeit überhaupt einschätzen. Das Leben außerhalb des Blogs ist sehr viel gewichtiger. Deine Beobachtung, dass unsere Kommentarspalten immer humoristischer werden, ist sehr richtig. Sicherlich sind wir auch mitverantwortlich für diese Entwicklung, wie auch immer, es ist eine Richtung, die uns überhaupt nicht behagt, aber auch eine, die nicht mehr so einfach zu stoppen ist. Leider ist so eine „ernsthafte Auseinandersetzung“ mit Arbeiten, die wir einstellen, gar nicht mehr möglich. Was natürlich auch insgesamt Auswirkungen auf die Arbeit mit dem Blog hat. Ich denke immer öfter daran, sämtliche Kommentarfunktionen zu schließen.
        dm

        Gefällt mir

      2. Ich habe oft gedacht, schade das niemand etwas ueber die Bilder schreibt.
        Bei mir lösen sie oft etwas aus und passen häufig zu Tag oder Gefuehl.

        Gefällt mir

      3. Da möchte ich gern etwas zu sagen. Ich fand und finde es schwierig, zu Bildern etwas Qualifiziertes zu sagen, da ich nicht viel davon verstehe. Deshalb tu ich auf Eurem Blog, 3H, das, was ich am besten kann: assoziieren. Sozusagen ein Echtzeit-Echo und insofern schon etwas, was NixZen fordert: der direkte Widerhall des Gesehenen. — Ich habe den Eindruck, daß das einige der Kommentatorinnen bei euch so halten. Mir macht das enorm große Freude, und ich finde es sehr, sehr erstaunlich, wie ihr den Dialog mit euren Zuschauern aufrecht erhaltet. Hut ab!
        Und danke noch mal, NixZen, für diese wunderbare Vorlage für Diskussionen!

        Gefällt mir

  10. @Lakritze:
    Es ist wirklich sehr schwierig, zu Bildern immer etwas zu schreiben, das über schön oder ganz und gar nicht schön hinausgeht, ohne sich in Floskeln zu verfangen.
    Ich fürchte fast, dass ich mit meinem Kommentar über meine (sich auch immer mal wieder ändernde) Befindlichkeit in Bezug auf unseren Blog, auch einigen unserer Kommentatoren ein wenig vor den Kopf gestoßen habe. Das war natürlich nicht meine Absicht. Wir nehmen unsere Kommentatoren und Kommentatorinnen immer sehr ernst und begegnen ihnen in unseren Kommentaren auch offen und aufrichtig. In unseren Kommentarspalten hat sich mit der Zeit soetwas wie eine Eigendynamik entwickelt, und manchmal denke ich, dass diese Kommentare eine Form entwickelt haben, die sich völlig von dem zu kommentierenden Thema gelöst hat. Es ist in den meisten Fällen auch spannend und witzig, was durch solche assozierenden Gedanken, wie Du sie ja auch beschrieben hast, ausgelöst wird, und natürlich auch für beide Seiten eine gewisse Herausforderung. Das macht auch Spaß, ganz klar! Auch uns.
    Mein Problem, das ich eben manchmal habe, besteht darin, dass ich eigentlich fast keine „ernsthafte künstlerische Arbeit“ mehr einstellen kann (mache ich letztlich seit geraumer Zeit auch nicht mehr), ohne das Risiko einzugehen, dass über eine Arbeit „rumgealbert“ wird, für die andere viel Geld bezahlen.
    Danke für Deinen Kommentar, Lakritze, und an NixZen, der für das Thema hier viel Raum gelassen hat. Und: vielleicht ist auch der graue November an allem schuld … 😉
    Herzlich, dm

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s