90% negativ

Im morgendlichen Radio war ein Interview mit einer „Fachfrau“ für negative Gedanken. Laut ihrer Aussage sind 90 % unserer Gedanken negativ und wir merken uns negative Erfahrungen besser und eindrücklicher als Positive. Der Grund liegt ihrer Meinung nach in der Urzeit, in der wir uns gegen allerlei Gefahren erwehren mussten und es zum Überleben nötig war  erst einmal negativ zu denken. Heute haben wir es eigentlich nicht mehr nötig und trotzdem sind sie uns geblieben, die negativen 90 %. Ich kann nicht sagen ob diese Zahl wissenschaftlich, oder wie auch immer belegbar ist, aber wenn ich so sinne, ist an der These etwas dran, Prozente hin oder her. Wir versuchen  oft das Haar in der Suppe zu finden, obwohl diese wunderbar schmeckt. Mit diesen Gedanken werde ich mich jetzt dem Eintopf auf dem Tisch widmen und keinen Tatort schauen, denn von denen gibt es weltweit einfach zu viele.

Nachtrag: Bei Kindern sind diese negativen 90 % allerdings noch nicht wirklich vorhanden, so meine Beobachtung. Weshalb ich die These der Expertin etwas zweifelnd betrachte. Der Gedanke kam mir gerade bei dem Genuss der Suppe. Bei mir würden die 90 % schon passen.

10 Gedanken zu “90% negativ

  1. Aus diesem Grund hatte ich vor längerer Zeit mal das Bild einer Fliege gepostet – für Leute, die gerade keine vorrätig haben, um sich über irgendwas zu ärgern. Ein Haar wäre auch gegangen.

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  2. Also mir ist die These dieser Frau zu pauschal und die 90 Prozent halte ich für viele Menschen einfach für zu hoch gegriffen. Ich für mich glaube nicht, dass 90 Prozent meiner Gedanken negativ sind, ganz im Gegenteil. Also so aus dem Bauch heraus… hm… mal nachdenken… schätze so pii mal Daumen, die Menge an negativen, positiven und nicht eindeutig in eine Richtung schlagenden Gedanken in meinem Kopf ist ziemlich ausgewogen.
    Ich denke, das hängt viel vom Menschentyp ab. Es gibt die, für die das Glas halb leer und solche, für die es halb voll ist, dasselbe Glas.

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  3. Vielleicht wollte die Frau auch einfach nur medienwirksam ein Buch oder sich selbst verkaufen. Da muss man halt Klotzen… wünsche dir viele positive Gedanken 🙂

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  4. Hmmm, ich bin auch unschlüssig, ob ich an die 90 Prozent glauben soll. Wenn es so wäre, warum verdrängen bzw. „vergessen“ wir dann so gern und oft negative Erfahrungen, zum Beispiel Situationen, die uns peinlich waren?

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