Der Grill ist erst mal zu!

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Nicht das er einen Amtsschimmel in sein Hack verarbeitet hätte, aber geschlossen ist sein Grill trotzdem.
Seit gut drei Jahren betreibt Schlachtermeister Hebestadt
einen Grill, gegenüber von seinem Geschäft in der Spindelstraße. Der Grill entwickelte sich in kurzer Zeit zu einer Art Nachbarschaftstreff. Umgeben von Häusern der Wohnungsbaugesellschaft Freie Scholle, entstand ein soziales Miteinander. Auch bei frühlingshafter Kälte traf man sich zum Kaffee, zu Pommes oder einfach nur so, zum kleinen Plausch.
Langzeitarbeitslose managten den Grill und fanden so einen Job. Doch irgendjemand fand keinen Gefallen an dem Kleinod und erstatte besagtem Amtsschimmel wohl Bericht, dieser setzte sich in Trab und schloss den Grill von Amtswegen.
Doch die Scholle Siedlung ist eine Art gallisches Dorf und schwubs lagen Unterschriftenlisten zur Erhaltung des „Grills“ aus. Die Lokalzeitung berichtete und der Bürger schüttelt verwirrt den Kopf.
Es geht um Bänke, die nicht festgeschraubt sind und um leere Gasflaschen, das mit den Bänken macht Sinn, denn so manche Bank wird wohl noch den Bach runter gehen.
Aber man sollte auf keinem Fall Behörden Bashing betreiben, denn Ordnung muss sein. Aber man sollte Miteinander reden und Lösungen suchen, die realisierbar sind. Betonköpfe benötigt in diesen Zeiten keiner mehr und eine Initiative, wie die von Schlachter Hebestadt ist auch als Vegie hervorzuheben. Was wir für die Zukunft benötigen, ist Kreativität und soziales Miteinander.
Bänke kann man festschrauben und sollte noch irgendwo eine Schraube locker sein, wird sich bestimmt jemand finden und sie festziehen, echt versprochen Bauordnungsamt!

Hier noch ein  Film aus Müchen den Buddelschiff gepostet hat:

und

Volker Pispers, 10:50 als Hörstream zum Thema Zypern, sehr lehrreich.-)

Was das nun mit den Grill zu tun hat? Tjo…

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5 Gedanken zu “Der Grill ist erst mal zu!

  1. Freie Scholle, das klingt nach 60er-Jahren und Kleingärten im Ruhrpott… Das Foto wirkt wie ein Dokument aus dieser Zeit, sehr nostalgisch, noch verstärkt durch den leichten Sepiaton – schön! Ich glaube, „damals“ gab es noch mehr soziales Miteinander, aber vielleicht irre ich auch…

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  2. Ich hoffe, der Grill grillt bald wieder und den Münchnern wünsche ich auch gutes Gelingen … hier in Köln kann der Bürger auch nur mit dem Kopf schütteln. Die Stadt will – um den Nothaushalt zu verhindern, bei Bürgerzentren, Schulen, der Mittagsbetreuung für Kinder und anderen sozialen Einrichtungen viel Geld streichen. Gleichzeitig will die Stadt einen mehrere Millionen Euro teuren Museumsneubau. Die Brücken über den Rhein sind nur noch teilweise befahrbar und Herr Sterck von der FDP möchte in seinem (auch meinem Viertel) ein paar Straßen für viel Geld topsanieren, mit bestem Kopfsteinpflaster.
    Ein tolles jüdisches Museum und schöne Kopfsteinpflasterstraßen sind super – wenn man sie sich leisten kann. Köln kann das nicht. Das Geld wird anderswo dringender gebraucht.
    Da kann man ja nur darauf hoffen, dass genug Bürger nicht nur den Kopf schütteln, sondern der Verwaltung und Politik ordentlich auf die Finger klopfen… in diesem Sinne: Frohe Ostern!

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