Mehr Löwenzahn für den EU Beton

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Der Löwenzahn für mein Pesto wächst im Garten oder am Wegesrand. Löwenzahn ist zäh und sprengt so manchen Stein. Die Natur hat uns Geschenke gemacht, die wir essen können und somit überleben. Im Lauf der Jahrtausende kultivierten die Menschen die naturelle Produktion. Von der Ernte wurde Saatgut genommen, um wieder eine Aussaat machen zu können. Ein sinnvoller Kreislauf. Damals hatten die Lebensmittel noch Kraft und Energie, die sie an die Menschen weitergaben. Heute, ob nun Biomarkt oder im Discounter sind die Nahrungsmittel gefühlt zu 99% in Plastik verpackt. Aber schlimmer noch, um Schädlinge zu bekämpfen entwickelten Firmen Gifte, diese machen auf Dauer nicht nur die Schädlinge unschädlich, sondern sorgen für Bienenesterben, verseuchen das Wasser und sorgen für Krankheiten. Einige wurden verboten, Neue kommen auf die Märkte. Doch den Firmen reicht der Verkauf von diesen Giften nicht, so wie Nestle uns ans Wasser will, wollen sie Patente auf die Natur.  Saatguthersteller, wie Monsanto, Bayer, DuPont Pioneer wollen die Macht über das Saatgut und somit über unsere Nahrung. Natürlich wollen die Menschen das nicht, aber es gibt in Brüssel die EU, eine Organisation, eine europäische Regierung, die die meisten Bürger von langweiligen Wahlen kennen. Aber eben diese EU bestimmt mittlerweile einen sehr großen Teil unseres Lebens. Wer dort Einfluss hat, der besitzt Macht. Häufig sind es ausgediente Ministerpräsidenten oder ehemalige Bundesminister, die dort einen neuen Job finden oder dorthin gelobt werden.

Wie der Apparat dort funktioniert wissen die wenigsten Europäer, die Entscheidungen, die dort gefällt werden, treffen aber alle. Ob es nun giftige Lämpchen sind, die wir uns in die Fassung schrauben sollen oder Saatgut mit genmanipulierten Samen. Die Entscheidungen der EU sind Gesetz. Nun soll es den Saatgut an den Kragen. Hier eine Liste von drei existenziellen EU Themen für die nahe Zukunft:

Saatgut>>>

Wasser>>>

Bienen/Pestizide>>>

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7 Gedanken zu “Mehr Löwenzahn für den EU Beton

  1. Dazu hatte ich am 24.4. schon etwas geschrieben. Gerade heute haben mein Mann und ich darüber diskutiert, wie „früher“ gewirtschaftet wurde, ohne chemische Dünger und „Unkraut“-Vernichter, Dreifelderwirtschaft. Aber das bringt nichts mehr ein, der Druck von oben ist zu groß. Ich bin am 1.Mai demonstrieren – Tag der Arbeit undsoweiter. Ach, ich bin gerade ziemlich angepickt. Trotz des schönen Löwenzahns. Der fällt GsD nicht unter die Saatgutverordnung. Er darf sich frei versamen. Obwohl, wenn ich da an die vielen Gartenbesitzer denke, die die gelben Wiesen am liebsten in die Luft sprengen würden…

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  2. Ja, die EU ist Segen und Fluch zugleich… Vielleicht wiegt der Fluch schwerer. Würde man es nicht lieber in Kauf nehmen, wenn man vor einer Reise wieder Geld tauschen müsste und die Grenzen nicht offen wären…? Hmmm…

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