Von Gurus und Meistern

Menschen können beeindrucken mit ihren Fähigkeiten, ob nun ein Leonardo da Vinci, mit all seinen Talenten in Kunst und Wissenschaft oder die Schnelligkeit mit der die LIDL-Kassiererin die Waren über den Scanner zieht. Wir Menschen sind talentiert, jeder auf seine Weise.

Manche Menschen bestechen durch ihr Vermögen das Menschensein erklären zu können, in die Seele zu schauen, hellsichtig zu sein. Guru oder Meister, bedeutet Lehrer zu sein. Mein Kumpel ist zum Beispiel Guru an einer Gesamtschule. Es macht Sinn von einem Tischlermeister in den Lehrjahren zu lernen. Es ist gut, wenn ein Guru einen in die Philosophie der jeweiligen Glaubensrichtung einweist. Es ist wie Pilot und Kopilot, beide fliegen den Jet. Es geht um die Weitergabe von Wissen und Erkenntnissen, nicht um die persönliche Macht oder Anerkennung und Bewunderung. Dieses dürfen Schüler und Lehrer gleichermaßen leben. Letztendlich steckt in jedem von uns ein Meister oder Guru.

Wenn ein Guru aus dem Osten oder ein Mann im Westen sagt: «Ich habe Erleuchtung erlangt», dann können Sie sicher sein, dass er nicht erleuchtet ist. Erleuchtung ist nicht etwas, das man erreichen kann.
Krishnamurti

Der Meister bemüht sich nicht um Macht;
deshalb ist er wahrhaft mächtig.
Der Gewöhnliche greift ständig nach der Macht;
Deshalb hat er nie genug.
Laotse

Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.
Johann Wolfgang von Goethe

Ein guter Meister sieht den Meister in dir.
aqdema

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Ein Gedanke zu “Von Gurus und Meistern

  1. na wenn hier keiner was zu schreiben mag…. 😉 Manch einer begegnet einem Guru oder Meister mit starkem Misstrauen. Diese Empfindung wurzelt meist aus der Angst vor Machtinstanzen/Autoritäten und der Angst vor Abhängigkeit. Besser fände ich wenn jene diese Angst in sich erforschen würden, dann kämen sie zum Kern. Gurus und Meister sind nur Nebenschauplätze. Hier mal ein Zitat von Samarpan im Satsang: *Wenn Du mich liebst, verändert das nichts in mir. Es verändert etwas in Dir. Du liebst. Und das ist schön.* Ja – und so genau erleb ich das. Darum geht es. Der Lehrer, der Holzstühle baut, erklärt dem Schüler, wie es geht. Ist er ein guter Lehrer, wird der Schüler in lieben und ihm danken dafür, daß er jetzt sooooo tolle Holzstühle bauen kann. Jetzt kann er es, ist selbst Meister geworden, wird seinen alten Lehrer aber ehren. Da muß es hin – und da geht es auch hin.

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