Schon als Kind liebte ich das Fliegen. Von oben sah die Welt so unendlich groß aus.
Doch mit den Jahren wurde diese Welt für mich immer kleiner.
Bei meinem letzten Flug dachte ich, wie begrenzt dieser Planet doch ist. Insbesondere, als ich wieder einmal, die immer geringer werdenden Gletscher, der Alpen überflog.
Dieses Gefühl der Begrenztheit hatten wohl einige Menschen, als sie zum ersten Male, jenes berühmte Bild der Apollo 8 Mission sahen, welches die Erde aus der Perspektive des
Mondes zeigt.

Es war das erste Bild, welches verdeutlichte, auf was für einen wertvollen Planeten wir leben.
Genützt hat das Bild leider wenig.
Wenn ich jetzt ab und an mal wieder fliege, sind meine Gefühle gemischt. Das Kerosin des Flugzeuges schadet diesen Planeten. Von oben kann man die Spuren menschlicher Veränderungen, Zerstörungen deutlich sehen.
Beim Anblick der Paraglider über dem Zürichsee wurde mir bewusst, dass die Geschwindigkeit eine der Sachen sein könnte, welche Menschen grundsätzlich im Leben reduzieren könnten, es würde dem Menschen selbst und seinem blauen Planeten wohl ein wenig mehr Zeit geben.

Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten
Wernher von Braun

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Ein Gedanke zu “Vom Fliegen

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