Ein schlechtes Klima sorgt für Diskussion.


Ich muss zugeben, dass ich die Proteste zum Klimawandel, welche Freitags stattfinden bisher nicht analog wahrgenommen habe.
Nur digital bekam ich Artikel und Postings zum Lesen. Meine Teenager Zuhause nehmen nicht an den Freitagsdemonstrationen teil, aber der Klimawandel ist in häuslichen Diskussionen präsent.
Vor ein paar Wochen mussten Platanen im Park weichen, damit ein Auffangbecken entstehen kann, für befürchteten Starkregen.
Die Stadt, in der ich lebe, sorgt vor, auch wir fangen mittlerweile mehr Regenwasser auf, um es für lange Sonnenzeiten zu speichern.
Ich halte es für gut und sinnvoll, dem Thema Klimawandel einen Raum zu geben. Schüler die wegen der Freitagsdemos ihrer Schulpflicht nicht nachkommen etwas Böses zu unterstellen käme mir nicht in den Sinn.
Da es leider ein Schulfach, wie Ethik noch nicht gibt, erscheint mir der freitägliche Protest als ein Ansatz, Soziales und in diesem Fall tatsächlich Analoges miteinander zu probieren, sich zu angagieren.
Grundsätzlich, in meinen Augen, eine gute und sehr nötige Sache.
Mein Jahrgang hat viel demonstriert und zivilen Ungehorsam probiert, war dabei sehr kreativ und hat dabei miteinander gelernt.
Viel wurde über die neue Ego-Shooter – Generation, über Ellenbogenjahrgänge, Generation Y geschrieben, die Frage, was bringt uns diese Generation, Diktatoren, Marktwirtschaft 4.0?
Jetzt sind es 14-18 jährige Schüler, die sich organisieren, zusammenkommen, Demokratie probieren, sich für ein Thema einsetzen.
Daran habe ich nichts zu kritisieren.
Warum der Protest infrage gestellt wird und auf den Fehlzeiten der Schüler so oft hingewiesen wird, lässt sich von mir nur vermuten.
Grundsätzlich sind wir für mich gefühlt, eine Neid Gesellschaft, ungehorsam passt recht wenig in unser deutsches Gesellschaftsbild.
Ich habe festegestellt, dass die Dinge, die ich nach Außen ablehne, mich wütend machen, einiges mit mir selbst zu tun haben, mit Ängsten, Befürchtungen, Erlebten. Vielleicht wird der ein oder Andere angetriggert, durch die jungen Schüler.
Ich nehme die Diskussion über den Klimawandel ambivalent wahr.

-Es gibt die Leugner, ala Trump.

-Die Politik, die nach Auswegen sucht, wo es kein zurück mehr gibt.

-Die Proviteure in Form von Umweltorganisationen, Parteien, Firmen welche ihr Geld im Umweltschutz verdienen, Autoren.

-Die jungen und alten Umweltschützer, welche sich organisationsnunabhängig angagieren

-Die Städte und Gemeinden, welche sich weltweit, recht still den schon gegenwärtigen Auswirkungen einer Klimaveränderung stellen und Lösungen schaffen, wie zum Beispiel in meiner Heimatstadt.

-Den vielen Neutralen, die schauen was passiert.

Letztendlich wird uns Menschen nicht anderes übrig bleiben, als zu handeln, die Natur und das Klima werden uns den Takt vorgeben, ob wir nun drüber diskutiert haben oder nicht.

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