In Zeiten turboschneller Veränderung ist die Gesellschaft gefordert diese auszuhalten, der Einzelne darf für sich Wege und Mittel finden sich den neuen Herausforderungen zu stellen.

Im Grunde, wie im Fussball.

Die Saison ist zu Ende, man ist möglicherweise aufgestiegen.

Die neue Liga wird schneller, lauter, gnadenloser. Man kann an der alten Spielweise festhalten, oder man passt sich den neuen Begebenheiten an und versucht kreativ zu reagieren.

Ersteres wäre der konservative Weg. Festhalten am Bewährten. Angst vor Neuerungen, vor Veränderung. Die Mutlosigkeit Neues auszuprobieren, mangelnde Offenheit für Reformen.

Der andere Weg wäre eine innovative Reaktion auf die Veränderung, verbunden mit der Reflexion der gegenwärtigen Situation. Innovative, kreative Neuerrungen erfordern Mut oder Sorglosigkeit.

Veränderungen sind ein Prozess, in dem es viele kleine Prozesse gibt.

Man kann sowohl an alten Mustern festhalten und gleichzeitig neuen Ideen Raum geben.

Ich denke, es ist wie mit dem berühmten Ying und Yang, beides darf sein und wenn es sich die Waage hält ist das Chi des Lebens in Ordnung.

Gewinnt eine Seite für längere Zeit die Oberhand und dominiert, verbraucht sich das Chi des Lebens schneller.

So dürfen wir uns in der Balance üben, mit ihr können wir den neuen Herausforderungen angstfrei begegnen, es sportlich betrachten, als den erreichten Aufstieg in eine neue Liga. Die wird lauter, schneller und es wird in ihr öfter gespielt.

Wir haben uns selber in die neue Liga geschossen, wollten den Aufstieg, jetzt sollten wir nicht vor dem Spiel schon mit den Schiedsrichtern hadern, sondern unsere Balance finden.

Geschrieben im Mokkaklatsch nach den Espresso

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