In unserm Garten steht wohl einer der ältesten, noch lebenden Birnenbäume der Stadt. Er hat viele Dinge in seinen über 200 Jahren überstanden. Stürme, Trockenheit, Bomben, Parasiten, kalte Winter, in denen Menschen Holz benötigten. Jetzt zu Ostern, erfreut er sich und uns mit neuen Blühten. Ein weiterer Neuanfang in seiner langen Geschichte.
Es mag sich für den Einen oder Anderen befremdlich anhören, aber dieser Baum ist mein Freund, ein weiser, alter, wirklich guter Freund.
Bäume haben viel zu erzählen und sie erzählen es durch Stille und Anmut, vielleicht nutzen Einige von euch diese reduzierte Zeit, den Bäumen, Pflanzen um euch herum mehr zuzuhören. Natur kann uns viel über uns selbst erzählen und über den Sinn des Lebens, wenn wir zuhören mögen.
In diesem Sinn wünsche ich allen einen österlichen Neubeginn, gute Gesundheit, Geduld und Mut für die Zukunft!

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.“ — Khalil Gibran

2 Gedanken zu “Zeit für Natürliches

  1. Als junges Mädchen hörte ich das Lied „Mein Freund, der Baum“ von Alexandra. Es hat mich sehr berührt und meine, ja noch sehr junge, Sicht auf Bäume geprägt. Meine Kinder hörten früher gerne „Aborex“, da ging es um einen alten, sehr weisen Baum, der einer Gruppe Kinder half, Umweltsündern das Handwerk zu legen.
    Im September sehe ich Peter Fox mit seiner Band in der Waldbühne. So ist jedenfalls der Plan. Schaun wir mal.
    Österliche Grüße schickt Elvira

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