Heute ist der Tag der Biene.
Die Biene ist in den letzten Jahren zu einem recht populären Insekt geworden. Bestsellerbücher handeln von ihr, große Handelsketten starten Campagnen für sie. Da hat sie der Wespe, dem Schmetterling und all den anderen Insekten etwas voraus. Die Biene ist ein Star, die Imkerkurse voll, auch der hier tippende Autor hat einen Imkerkurs belegt.
Die Biene ist sozusagen der Delphin unter den Insekten.
Und das ist gut so, die Menschen benötigen oft ein Symbol, um sich für Wandel und Schutz einzuetzen. Durch landwirtschaftliche Monokulturen und sogenannte Pflanzenschutzmittel sind Insekten bedroht. In der Folge allerdings ebenso die Nahrungskette für Vögel, etc. Der Mensch raubt den Bienen ihren Honig, den sie für den Winter als Nahrungsvorrat anlegen, sie bekommen dafür Zuckerwasser. Allerdings lassen bestimmt einige Imker den Bienen einen Teil ihres Honigertrages.
Was können wir für die Bienen und somit stellvertretend für die Insekten und Tierwelt tun?
Wir können uns für eine biologische und natürliche Landwirtschaft aussprechen, gegen Monokulturen. Für begrünte Gärten um unsere Häuser, anstatt Steingärten, wie sie immer häufiger zu sehen sind.
Wir können die städtischen Behörden auffordern mehr insektenfreundliche Wiesen anzulegen, mehr Nutzbäume und Pflanzen anzupflanzen.

Wir können selbst Wasser für Insekten aufstellen, denn auch Bienen, Vögel und all die Tier und Insektenkumpels haben Durst. Wir können unsere Balkone und Gärten mit Blumen und Pflanzen versehen, die für Bienen, Hummel und Co als Nahrung dienen. Wir können Insektenhotels basteln, aber hier die Bitte, genau beachten, auf was es ankommt.

siehe Link>>>.

Machen wir einfach aus dem Pandemie Jahr ein Jahr, wo wir mehr über die Natur lernen, die Lebewesen um uns herum, die da krabbeln und fliegen. Nutzen wir den Moment, um sie besser kennenzulernen, denn ohne sie kommen wir am Ende nicht klar.

15 Gedanken zu “#Bienen, es summt

  1. Wir haben seit einigen Jahren nur eine bienenfreundliche Balkonbepflanzung und natürlich steht immer Wasser bereit. Während die Blumen viel Bienenbesuch bekommen, wird das Wasser fast ausschließlich von Wespen aufgesucht. In den letzten beiden Jahren waren fast unentwegt Wespen an der Stelle. Ich habe mich gewundert, dass sie so viel trinken, bis ich erfahren habe, dass sie das Wasser zum Kühlen ihrer Nester benötigen. Im letzten Jahr war ein sehr großes, schwarzes Insekt zu Gast, von dem ich ein Foto machte und an den NABU schickte. Es handelte sich um die selten gewordene Schwarze Holzbiene. Allerdings war sie nur ein einziges Mal hier. Oder ich habe sie nur einmal gesehen.

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  2. Die schwarze Holzbiene ist ein vortreffliches Tier. Ich sah sie schon Ende Februar.
    Mir gelang mal auf einer Wiese eine vortreffliche Serie, dann wieder auf dem Schmetterlingsflieder im Garten.
    Sie ist sehr wählerisch.

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  3. Ich wusste bis letzten Sommer nicht einmal, dass es sie gibt. Im selben Jahr sah auch mein Sohn sie in seinem Garten. Dazu muss ich erläutern, dass ich im Süden, er im Norden Berlins lebt. Das fanden wir schon interessant.

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  4. Besonders das dritte Foto gefällt mir sehr gut. Du hast die Bewegung gut ohne Unschärfen einfangen können. Ich habe mir letzte Jahr eine Kamera mit Serienbildfunktion gekauft. Eine tolle Funktion! Ich kann den Finger auf dem Auslöser lassen und mich zu Hause überraschen lassen. Welch ein Luxus! Dabei denke ich oft an früher und den bangen Blick auf den Bilderzähler.
    Ich habe versucht direkt bei dir zu kommentieren. Es sah auch so aus, als ob es funktioniert hätte. Jedenfalls hat das Programm mich nach Eingabe meiner Mailadresse erkannt. Aber beim Nachsehen, erschien mein Kommentar nicht. Darum hier noch einmal.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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  5. Ja, was es alles an technischen Hindernissen gibt, wenn man kommentieren mag.

    Serienbild…ich nutze ja die Sportfunktion, da macht er zwei, drei, vier Fotos hintereinander. Wirkt wohl ähnlich.

    Lieben Gruß
    Gerhard

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  6. Ganz wunderbar, Dein versprochener Eintrag. Wir sind seid 23 Jahren dabei, den Garten unseres Vorgängers, der hauptsächlich aus Koniferen und anderen Lebensbäumen sowie Rasen bestand, in einen möglichst naturnahen Garten zu verwandeln. Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide 🙂

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